Akupunktur

Heilung mit Nadeln

Geschichte der Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie wird in China bereits seit über 4000 Jahren erfolgreich praktiziert.

Heute ist sie auch in der westlichen Welt neben der Schulmedizin als Heilmethode gleichwertig anerkannt. Die Bezeichnung Akupunktur leitet sich vom Lateinischen acus (die Nadel) und von pungere (stechen) ab.

Anwendungsbereiche und Ergebnisse von Akupunktur 

Trockenes Auge

deutlich weniger Entzündungszeichen, weniger benetzende Augentropfen, Verbesserung der Tränensekretion und zum Teil deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes mit weniger oder keinem Trockenheitsgefühl in den Augen

Chronische Entzündungen der Horn-, Binde-, und Regenbogenhaut etc.

deutlich weniger Entzündungszeichen und Entzündungsschübe, weniger Kortison Augentropfen und Kortison Tabletten, Verbesserung des Allgemeinzustandes und der Sehleistung

Netzhauterkrankungen

Verbesserung der Fern- und Nahsehleistung mit Wiederherstellung der bereits zum Teil verlorenen Lesefähigkeit, Verbesserung des Kontrast- und Farbsehens, Verbesserung des Gesichtsfeldes, der räumlichen Orientierung und des Allgemeinzustandes, zum Teil Ermöglichung der beruflichen Reintegration

Sehnerverkrankungen

Ergebnisse entsprechen etwa denen bei Netzhauterkrankungen

Grüner Star

unterstützende Therapie zur Schulmedizin, Senkung des Augendrucks, Verminderung von Augendruckschwankungen, z.T. Reduktion der augendrucksenkenden Medikamente, Verminderung der subjektiven Beschwerden wie Augendruckgefühl

Augenschmerzen (Asthenopie)

bei Naheinstellungsproblemen der Augenlinse Verbesserung der Naheinstellung (Akkommodation), dadurch Erleichterung des Lesens und Minderung der Augenschmerzen, Verbesserung der Lebensqualität, der Arbeits- und Computertauglichkeit

Schwere Migräneformen mit Sehstörungen

zumeist deutlich weniger und schwächere Anfälle, längere schmerzfreie Intervalle, Reduktion von Schmerz- und Migränemedikamenten, Verbesserung der Lebensqualität

Augenkrämpfe (Blepharospasmus)

Reduktion der Krampfbereitschaft, dadurch weniger Augenschmerzen und Benetzungsprobleme, zum Teil deutliche Besserung des Allgemeinbefindens

Lernschwierigkeiten (Legasthenie)

deutlich bessere Lern- und Konzentrationsfähigkeit, bessere Schulleistungen und mehr Ausgeglichenheit

Gesichtsneuralgien

deutlich weniger Schmerzen bis Schmerzfreiheit über längere Zeit, Reduktion von Schmerzmitteln und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens

Wirkung der Akupunktur

Nach chinesischer Ansicht zirkuliert die Lebensenergie „Qi“ mit ihren Anteilen Yin und Yang in sogenannten energetischen Leitungsbahnen, den Meridianen. Die beiden lebenserhaltenden Kräfte Yin und Yang sind im Körper als Gegenpole gleichzeitig wirksam. Bei Gesundheit liegen sie in einem ausgewogenen, gleichen Verhältnis vor. Bei Krankheit kommt es zu einem Ungleichgewicht von Yin und Yang. Mit gezielter Stimulation von Akupunkturpunkten, wie zum Beispiel mit Nadeln oder Laser, kann dieses Ungleichgewicht wieder zum Ausgleich gebracht werden und Heilung tritt ein.

Nach schulmedizinischen Erkenntnissen werden durch Stimulation von feingeweblich nachweisbaren Akupunkturpunkten über Nervenleitbahnen im Gehirn Botenstoffe wie körpereigene Morphine, das sind schmerzlindernde Stoffe, freigesetzt. Auch entzündungshemmende Stoffe können frei werden. Ferner kann die Freisetzung von gefäßerweiternden Stoffen die Durchblutung auch der kleinsten Gefäße stimulieren. Auch Stoffe, die das Immunsystem stimulieren, und körpereigene Hormone können mobilisiert werden und einen Heilungsprozess begünstigen.

Weitere Einsatzgebiete für Akupunktur

Bronchial- und Lungenerkrankungen

chronische Bronchitis, Asthma (allergisch und altersbedingt) etc.

Gynäkologische Erkrankungen

Regelbeschwerden (Schmerzen und Unregelmäßigkeit), Beschwerden in den Wechseljahren/Menopause, hormonell bedingte Migräne, Reizblase, vegetative Unterbauchschmerzen, postoperative Schmerzen und Beschwerden etc.

Hauterkrankungen

Akne, Allergien, Herpes (Fieberblasen und Gürtelrose…), Neurodermitis, Wundheilungsstörungen etc.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Blutdruckstörungen, Schwindel, Durchblutungsstörungen, funktionelle Herzerkrankungen (Herzrasen) etc.

HNO-Erkrankungen

Allergien (Heuschnupfen), Geruchs- und Geschmacksstörungen, Mund- und Rachentrockenheit, Lähmung des Gesichtsnervs (Facialis Parese), Hörsturz und Tinnitus, chronische Entzündungen durch z.B. Abwehrschwäche, Schwindel und Reisekrankheiten etc.

Kinderkrankheiten

Entwicklungsstörungen (Legasthenie, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen…), Allergien, Hautkrankheiten (Neurodermitis und Ekzeme…), lnfektanfälligkeit (Schnupfen, Husten…) etc.

Magen-Darm-Erkrankungen

Aufstoßen, Schluckauf, Sodbrennen, Gastritis, Darmentzündungen, Verstopfungen und Durchfälle auch bei Colitis ulcerosa und bei Morbus Crohn etc.

Neurologische Erkrankungen

Neben den bereits erwähnten Kopfschmerzen, insb. Migräne, Neuralgien (Trigeminusneuralgie) und Facialis Parese auch bei Kreuzschmerzen, Schmerzen nach Gürtelrose, Phantomschmerzen nach Amputation, Empfindungsstörungen auch nach Schlaganfällen, bei vegetativen Funktionsstörungen wie z.B. Verdauungsstörungen etc.

Psychische Erkrankungen

Depressionen, psychosomatische und psychovegetative Erkrankungen, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen und Unruhezustände, Essstörungen und Suchtverhalten (Nikotin etc.)

Orthopädische Erkrankungen

Gelenksrheumatismus, Arthrose und Arthritis mit Gelenksschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Muskelverspannungen, Bandscheibenprobleme etc.

Urologische Erkrankungen

unterstützende Behandlung z.B. von Entzündungen der Blase, der Prostata und der Niere, Reizblase, Bettnässen und Potenzstörungen etc.

Zahn- und Kieferheilkunde

Amalgamsanierung, Zahnfleischentzündungen, Bläschen im Mundbereich (Aphthen, Herpes), unterstützende Schmerztherapie bei Zahnschmerzen und Neuralgien im Kieferbereich

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